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Fahrradtour.ruhr - ein rad - ein weg - das ruhrgebiet

Das Ruhrgebiet, unendliche Weiten, unendlich viel Natur, unendlich viele stillgelegte Zechen und Industrieanlagen. Früher durch Eisenbahnanlagen verbunden, fahren Sie heute auf diesen Wegen mit dem Fahrrad, das ist Radfahren im Ruhrgebiet.

Tourenvorschläge sicher Radfahren

© Bild: Stadt Bottrop

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Touren in Duisburg 1

Schachtzeichen - Auf den Spuren der Bergbauvergangenheit

Der Bergbau war die Grundlage der rasanten Entwicklung des Ruhrgebiets. Flächennutzungen, Straßen, Schienenwege, Kanäle, Halden, Siedlungen und die Entwicklung der Städte und Stadtteile haben vielfach ihre Ursachen im Bergbau.

Das Projekt Schachtzeichen vom 22. bis zum 30. Mai 2010 markierte mit großen gelben Helium gefüllten Ballons etwa 350 ehemalige Schachtanlagen im gesamten Ruhrgebiet und machte damit sinnlich die Vergangenheit wahrnehmbar.

Der Radtourentipp bietet in Duisburg die Möglichkeit, ein paar dieser Standorte zu erkunden. Ein gut ausgebautes Wegenetz, zum Teil über ehemalige Kohlebahnstrecken, die inzwischen als grüne Verbindungen ausgebaut wurden, ermöglicht einen Einblick in die Vergangenheit und zeigt ehemalige Zechenstandorte, Bergarbeitersiedlungen, zeigt einen Stadtraum, der sehr stark durch die Bergbauvergangenheit geprägt ist. Auf ehemaligen Kohletransporttrassen, z. B. die HOAG – Bahn, Lohbergbahn, der Grüne Pfad, führt die Route vorbei an Bergmannssiedlungen in Wehofen, Bergmannsplatz in Neumühl und die Siedlung an der Felix-Dahn-Straße.
Um das spannende Nebeneinander von Industrie- und Kulturlandschaft zu verdeutlichen führt der westliche Abschnitt dieser Route auf die linke Rheinseite durch eine typische Niederrheinlandschaft, die einen Blick auf die beeindruckende rechtsrheinische Industriekulisse ermöglicht.

Tipp: Ein Blick von der Rheinpreußenhalde,einem Bergbaurelikt, gekrönt mit einer überdimensionalen Grubenlampe, ermöglicht eine faszinierende Übersicht über das Nebeneinander von Industrie, Wohnen und Freiraum im Land zwischen Rhein, Ruhr und Emscher.

Rheindeiche (ca. 37 km) Start und Ziel: Wilhelmallee, Homberg

Ein Teil der Qualitäten, die Duisburg durch seine bevorzugte Lage am Wasser aufweist, wurden im Radtourentipp “Rhein-Schauen I” bereits im August 2009 gezeigt. Schwerpunktwaren beidseitig des Rheins gelegene Freiräume und Landmarken südlich der BAB40, die Duisburg von West nach Ost durchquert.

In diesem Vorschlag blicken wir von der A40 in Richtung Norden und erleben auf einem Rundkurs den spannenden Wechsel zwischen landwirtschaftlich geprägten Räumen westlich (Baerl, Binsheim) und überwiegend industriell genutzten Flächen östlich des Rheins (Beeckerwerth, Bruckhausen, Marxloh). Der Rundkurs ermöglicht den Einstieg an jedem Punkt der Strecke. Trainierte Radfahrer können beide Rhein-Schaun-Touren verbinden und somit fast 100 Km am oder in Rheinnähe radeln. Als Start bzw. Zielort dieser Tour bietet sich im Besonderen Ruhrort an. Als Hafen der Kulturhauptstadt sind hier gerade im Jahr 2010 viele interessante Orte und Veranstaltungen zu entdecken.
 
Besonderheiten
Ruhrort – Mercatorinsel Aussichtspunkt: Alsumer Berg Von hier genießt man einen besonderen Ausblick auf die verschiedenen Uferbereiche. So sind ufernahe Industrie, Deiche, Wiesen und Rheinauen von einem Aussichtspunkt im Blickfeld.

Hafenstadt Duisburg

Der zweite Radtourentipp zeigt die Hafenstadt Duisburg. Die Tour führt vorbei an zahlreichen Hafenbecken und vermittelt so einen Einblick in die Geschichte und die wirtschaftliche Gegenwart der Stadt. Start und Ziel der Tour ist der am 15. Mai 2009 eröffnete RheinPark. Eine Besichtigung des neuen Parks, der die Innenstadt ein Stückchen näher an den Rhein heranführt, sollte am Beginn der Tour stehen.

Von den “Schollen” hat man einen hervorragenden Blick auf den Rhein und die gegenüberliegenden Auen, aber auch auf den Logistikpark logport. Der einzigartige Skaterpark zieht jugendliche Sportler aus der ganzen Region in den RheinPark. Rasante Kunststücke lassen sich hier beobachten. Vom RheinPark geht es vorbei am südlich gelegenen Kultushafen über die Eisenbahnbrücke auf die andere Rheinseite. Durchs Wäldchen parallel zur neuen Osttangente (Verbindung zum Logistikzentrum logport) quert man den Kreisverkehr und fährt durch den Rheinuferpark bis zum Leinpfad. Ein Aufstieg auf die Krupp’sche Halde bietet einen hervorragenden Überblick über die Hafenstadt Duisburg. Weiter geht’s, vorbei am ehemaligen Hafen Mevissen bis nach Alt-Homberg immer entlang des Rheins. Eisenbahnhafen und Rheinpreußenhafen liegen an der Strecke. Über die Friedrich-Ebert-Brücke mit Blick auf den Hafenstadtteil Ruhrort geht es auf die andere Rheinseite zurück. Es lohnt sich, Ruhrort ein wenig Aufmerksamkeit zu schenken. Historische Straßenzüge wie z. B. die Fabrikstraße und moderne Architektur wie Haniel Akademie und Medical Office Center am Vinckeplatz zeigen Vergangenheit und wirtschaftliche Gegenwart des von Hafen, Handel und Logistik geprägten Ortsteils.  Der Oberbürgermeister-Lehr-Brückenzug führt vorbei an Europas größtem Binnenhafen. An der Ruhr führt der Weg dann bis zur Ruhrmündung, dann weiter über Neuenkamps Deiche mit schöner Aussicht auf das Rheinvorland, vorbei am Parallelhafen, Außenhafen zum Innenhafen. Strukturwandel zeigt sich im Innenhafen, der sich vom Holz- und Getreidehafen zur ersten Adresse für Unternehmen, Kultur und Gastronomie gewandelt hat. Durch die Innenstadt führt die Tour über den Stadtteil Hochfeld und vorbei am Brückenplatz zurück zum RheinPark.

Vierzehn-Seen-Tour, Rundkurs durch die Seenlandschaft im Duisburger Süden (ca. 30 km) Start und Ziel: Sechs-Seen-Platte, Strandbad Wolfssee

Die Duisburger Sechs-Seen-Platte ist ein aus sechs Seen bestehendes Erholungsgebiet, das zum größten Teil in Wedau, einem Duisburger Stadtteil im Stadtbezirk Duisburg-Süd, liegt. Die Sechs-Seen-Platte besteht aus den Seen: Wambachsee, Masurensee, Böllertsee, Wolfssee, Wildförstersee und Haubachsee. Ein kleiner, westlicher Teil des Wildförstersees gehört zum Stadtteil Großenbaum. Die Seen haben eine Gesamtwasserfläche von etwa 150 Hektar. Das gesamte Gebiet umfasst eine Fläche von etwa 283 Hektar und ist über die A3, Ausfahrt „Duisburg-Wedau“, sowie die Buslinien 934 und 944 der DVG zu erreichen. Es verfügt über ein Wanderwegenetz von 18 Kilometern. Die Sechs-Seen-Platte ist entstanden aus der Kiesbaggerei des Grafen Spee auf Schloss Heltorf. Der Haubachsee wurde erst 2001 vollständig ausgebaggert. Der am Wolfssee gelegene Wolfsberg entstand 1967 aus der Aufschüttung von Sand, Kies und Trümmerschutt auf Teilen einer ehemaligen Standortschießanlage und Teilen eines ehemaligen Munitionsdepots der Luftwaffe. Auf dem Berg befand sich ein 21 Meter hoher hölzerner Aussichtsturm, der im Juli 2002 einer Brandstiftung zum Opfer fiel. Ein 23 Meter hoher stählerner Neubau wurde an dessen Stelle im März 2006 eingeweiht. Am Wolfssee befindet sich ein Freibad, das über den Kalkweg erreichbar ist. Aber auch an vielen anderen Ufern gibt es Bademöglichkeiten. Allerdings ist das Baden in den Duisburger Seen bis auf wenige Ausnahmen grundsätzlich verboten[1]. Am Ostufer des Masurensees besteht außerdem die Möglichkeit, auf einer Wiese offiziell zu zelten und zu grillen.

Die Sechs-Seen-Platte ist weit über die Grenzen der Stadt hinaus als Freizeit und Erholungsraum bekannt. Der Abbau von Sand- und Kiesvorkommen der Niederterrasse hat eine Vielzahl von Seen in Duisburg entstehen lassen. Die Tour zeigt weitere Seen im Duisburger Stadtgebiet, die den Ortsteilen und Wohnquartieren interessante Freizeit- und Naherholungsmöglichkeiten bieten. Sie bilden die Hauptattraktion dieser Tour.

 
 
 
 
 
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