fbpx Essen ist eine Großstadt im Zentrum des Ruhrgebiets und der Metropolregion Rhein-Ruhr. Sie ist nach Köln, Düsseldorf und Dortmund die viertgrößte Stadt des Landes Nordrhein-Westfalen und eines der Oberzentren. Die kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Düsseldorf zählt 589.579 Einwohner (30. Juni 2017).[2] In der Liste der Großstädte in Deutschland nimmt sie nach Bevölkerung den neunten Rang ein. Essen ist als bedeutender Industriestandort Sitz bekannter Großunternehmen und mit der 1972 gegründeten Universität-Gesamthochschule, die 2003 mit der Universität am Nachbarstandort in Duisburg zur Universität Duisburg-Essen fusionierte, auch Hochschulstandort. Im Jahre 1958 wurde die Stadt Sitz des neugegründeten Bistums Essen. Die auf das 845 gegründete Frauenstift Essen zurückgehende Stadt an der Ruhr ist Mitglied im Landschaftsverband Rheinland und im Regionalverband Ruhr. Im Rahmen des Projekts RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas war Essen im Jahr 2010 stellvertretend für das gesamte Ruhrgebiet Kulturhauptstadt Europas.
 

Radtour zu Spielorten der Extraschicht

Logo Extraschicht © Ruhr Tourismus GmbH
Logo Extraschicht © Ruhr Tourismus GmbH

Schon jetzt vormerken: Die 19. ExtraSchicht findet am 29. Juni 2019 statt.

 

Jede ExtraSchicht ist einmalig, doch dieses Mal wurden alle Rekorde gebrochen. Es war ein wahrer Sommernachtstraum. Als Acht Stunden-Schicht der Superlative vereinte sie, in dieser lauen Juninacht, zum 18. Mal Spielorte von außergewöhnlichem Reiz und einmaliger Faszination: Ehemalige Zechen, Maschinenhallen, Hochöfen, Werksgelände und Gasometer waren erneut randvoll gefüllt mit Kunst, Kultur, Comedy, Theater und Musik. Die Nacht der Industriekultur ging in 2018 mit 50 außergewöhnlichen Spielorten aus 22 Städten von Moers bis Unna an den Start und bot erst- und letztmalig echte Grubenfahrten an. 300.000 Menschen wurden an den 50 Spielorten gezählt und ließen sich von einem Streifzug durch die Vielfalt der Metropole Ruhr begeistern.

 

Die ExtraSchicht ist ein eintägiges Kulturfest in den Kern-Städten des Ruhrgebiets, sie ist auch als Nacht der Industriekultur bekannt.

 
Die ExtraSchicht setzt einmal pro Jahr in einer Nacht im Juni oder Juli ehemalige Industrieanlagen, aktuelle Produktionsstätten, Zechen und Halden als Spielorte der Industriekultur in Szene und verdeutlicht somit den Wandel des Ruhrgebiets von der Schwerindustrie zu einer modernen Wirtschafts- und Kulturregion.
 
 
 
 
 

Route Duisburg-Mülheim-Oberhausen

Die längste ExtraSchicht-Radtour verläuft über 42 Kilometer Länge von Oberhausen nach Duisburg. Dabei sind vor allem die großen Spielorte Landschaftspark Duisburg-Nord, Innenhafen Duisburg oder der Gasometer Oberhausen lohnenswerte Highlights. Mit dem Thyssen-Krupp-Stahlwerk ist auch ein noch aktiver Industriebetrieb Teil dieser Radtour.

Route Duisburg-Oberhausen-Essen

Diese Streckentour über 34 Kilometer bietet sich vor allem in Kombination mit der Bahn an. Vom Bahnhof in Duisburg-Meiderich führt die Tour zunächst durch den Landschaftspark Duisburg-Nord. Von dort geht es über den Grünen Pfad nach Oberhausen zur LUDWIGGALERIE und zum Gasometer. Entlang des Rhein-Herne-Kanals radeln Sie abseits des Straßenverkehrs zum Malakow-Turm der Zeche Prosper Haniel. Zum Abschluss der Radtour warten noch die beiden Top-Spielorte Nordsternpark Gelsenkirchen und das UNESCO-Welterbe Zollverein auf Sie.

Eine kurze Runde mit nur 18 Kilometern Länge führt vom UNESCO-Welterbe Zollverein zum Nordsternpark in Gelsenkirchen und anschließend über die Zeche Carl zurück zum Ausgangspunkt. Über den Nordsternweg und entlang des Rhein-Herne-Kanals führen dabei weite Teile der Tour abseits des Straßenverkehrs. Bei dieser Tour bleibt besonders viel Zeit, um in die faszinierende Welt der ExtraSchicht-Spielorte intensiv einzutauchen.

Route Recklinghausen-Herten

Vom Umspannwerk in Recklinghausen führt Sie diese 28 Kilometer lange Schleife zunächst vorbei an der imposanten Haldenlandschaft von Hoheward auf den bestens ausgebauten Bahntrassenradweg „Allee des Wandels“. Die Zeche Schlägel & Eisen ist dann das nächste Highlight, bevor es mit dem Rad weiter zum Gelände der Zeche Ewald geht. Die letzten Kilometer führen dann zurück zum Ausgangspunkt in Recklinghausen.

Besonders viele ExtraSchicht-Spielorte mit kurzen Radetappen verbindet diese Tour auf 22 Kilometern zwischen Herne und Bochum. Ob LWL-Museum für Archäologie, die Flottmann-Hallen in Herne, die beeindruckende Jahrhunderthalle Bochum oder die Zeche Hannover mit dem Kinderbergwerk Zeche Knirps – bei dieser Tour erradeln Sie sich ein abwechslungsreiches Stück Geschichte im Ruhrgebiet.

Eine kurze Stadttour mit nur 18 Kilometern Gesamtlänge in Dortmund verbindet hochkarätige Spielorte wie das Deutsche Fußballmuseum, das Dortmunder U, das Hoesch- und das Brauerei-Museum oder die Kokerei Hansa. Mit nur wenigen Pedalumdrehungen haben Sie bei dieser Tour die größte Auswahl an Spielorten, die entdeckt werden wollen.

Route Dortmund
Route Duisburg-Oberhausen-Essen
Slider
 
 
 
Fantasievolle Inszenierungen internationaler Künstler lassen die Spielorte der Industriekultur zur ExtraSchicht in einem neuen Blickwinkel erscheinen. Gleichzeitig lädt die Nacht der Industriekultur mit ihrer ganz besonderen Atmosphäre das Image des Ruhrgebiets positiv auf. Geboten werden von 18 bis 2 Uhr früh laufend Konzerte, Performances und Ausstellungen (nächtliche Sonderöffnungen) sowie Führungen durch Museen und Industriedenkmäler.
 
ExtraSchicht_Jahrhunderthalle_Bochum © Ruhr Tourismus / Kreklau
ExtraSchicht_Jahrhunderthalle_Bochum © Ruhr Tourismus / Kreklau
An dem von Astrid Jordan erfundenen und 2001 erstmals veranstalteten Event beteiligten sich 2005 bereits 19 Ruhrgebietsstädte. An 37 Spielorten waren mehr als 120 Programmpunkte zu erleben. Als 20. Stadt war 2013 und 2014 Lünen (am Rande des Ruhrgebietes) dabei.
 
Für die „ExtraSchicht – Die Nacht der Industriekultur“ wird in jedem Jahr eigens vom VRR ein Mobilitätskonzept erarbeitet, mit dem die Besucher ohne Auto schnell und problemlos zwischen den Spielorten hin und her pendeln können. Insgesamt fahren für die ExtraSchicht über 100 zusätzliche Shuttle-Busse. Zudem werden die im ExtraSchicht-Gebiet liegenden S-Bahn-Linien vom 30- auf 15-Minuten-Takt umgestellt. An den Spielorten und größeren Haltestellen (Hauptbahnhöfe, logistische Drehscheiben) werden zudem zwischen 150 und 200 Lotsen positioniert, die den Besuchern der Veranstaltung mit Rat und Tat zur Seite stehen. Sie sind deutlich an ihren blauen T-Shirts und Kappen zu erkennen und geben den ExtraSchicht-Besuchern Auskünfte zu Fahrplänen und -zeiten, sowie zum Programm an den Spielorten und Drehscheiben.
 
ExtraSchicht_Zeche Zollern Dortmund © Ruhr Tourismus / Sejk
ExtraSchicht_Zeche Zollern Dortmund © Ruhr Tourismus / Sejk
Die ExtraSchicht wurde in den vergangenen Jahren durchschnittlich von 100.000 bis 150.000 Zuschauern besucht und galt damit als wichtiger Beitrag für die Bewerbung des Ruhrgebiets zur Kulturhauptstadt Europas 2010. Im Kulturhauptstadtjahr fand die ExtraSchicht am 19. Juni 2010 statt. Unter dem Motto „Das Sommerfest der Kulturhauptstadt“ waren nach Angaben der Veranstalter rund 200.000 Menschen im Ruhrgebiet unterwegs.
 
Veranstalter ist die Ruhr Tourismus GmbH. Projektpartner sind der Regionalverband Ruhr, der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und die RUHR.2010 GmbH.
 
 

wer analoge Karten bevorzugt wird hier fündig:

Viel Spass beim Radeln und feiern

 
 
 
 
 
 
Wer nur die GPS-Daten benötigt wird hier fündig