Essen ist eine Großstadt im Zentrum des Ruhrgebiets und der Metropolregion Rhein-Ruhr. Sie ist nach Köln, Düsseldorf und Dortmund die viertgrößte Stadt des Landes Nordrhein-Westfalen und eines der Oberzentren. Die kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Düsseldorf zählt 589.579 Einwohner (30. Juni 2017).[2] In der Liste der Großstädte in Deutschland nimmt sie nach Bevölkerung den neunten Rang ein. Essen ist als bedeutender Industriestandort Sitz bekannter Großunternehmen und mit der 1972 gegründeten Universität-Gesamthochschule, die 2003 mit der Universität am Nachbarstandort in Duisburg zur Universität Duisburg-Essen fusionierte, auch Hochschulstandort. Im Jahre 1958 wurde die Stadt Sitz des neugegründeten Bistums Essen. Die auf das 845 gegründete Frauenstift Essen zurückgehende Stadt an der Ruhr ist Mitglied im Landschaftsverband Rheinland und im Regionalverband Ruhr. Im Rahmen des Projekts RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas war Essen im Jahr 2010 stellvertretend für das gesamte Ruhrgebiet Kulturhauptstadt Europas.

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Am 25. August 2018 feiert die Metropole Ruhr zum zweiten Mal ihre Budenkultur:

 
Es ist wieder Zeit für den Tag der Trinkhallen ! Welche 50 Kioske im Revier an diesem Tag mit einem von der Ruhr Tourismus GmbH (RTG) finanzierten und organisierten Kulturprogramm an ihrer Bude beschenkt werden, wurde jetzt bekannt gegeben. Unter den 50 Auserwählten sind Trinkhallen in 21 Städten und Kreisen im Ruhrgebiet – Duisburg (6), Essen (7) und Dortmund (6) stellen die größte Anzahl Programm-Buden.
 
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Wie schon bei der ersten Auflage 2016 freuen sich die Organisatoren über eine bunte Buden-Vielfalt. Unter den 50 Programm-Buden sind etwa zu einem Drittel „alte Hasen“, die schon beim 1. Tag der Trinkhallen von der Jury ausgewählt wurden und so begeistert haben, dass sie in diesem Jahr wieder den Zuschlag erhalten haben. Etwa die gleiche Anzahl Buden, die es nun in die „Top 50“ geschafft hat, hatte sich bereits 2016 beworben, war aber in der Juryentscheidung knapp gescheitert. Last, but not least sind etwa ebenso viele Buden ausgewählt worden, die sich zum ersten Mal für den Tag der Trinkhallen angemeldet haben und direkt überzeugt haben.

 

Entscheidung durch eine Jury

 

Auch in diesem Jahr ist die Entscheidung über die 50 Programm-Buden von einer Jury gefällt worden. Auswahlkriterien waren wieder die Lage, die Architektur, logistische Gegebenheiten wie das Platzangebot und die Originalität der Kioske. Anders als beim letzten Mal konnten die Veranstalter dieses Mal auch ihre Erfahrung in die Entscheidung einfließen lassen:
 
„Nach dem 1. Tag der Trinkhallen haben wir unheimlich viel Feedback bekommen. Unsere eigenen Beobachtungen, aber auch die Anregungen der Betreiberinnen und Betreiber und der Besucherinnen und Besucher haben wir ausgewertet und bei der diesjährigen Auswahl berücksichtigt. Wir freuen uns, den Besucherinnen und Besuchern beim Tag der Trinkhallen 2018 einen guten Mix aus Bekanntem und Neuem zu präsentieren.“
 
so Axel Biermann, Geschäftsführer der RTG.
 
 
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Teilnehmer in allen Ecken des Ruhrgebiets

 

Insgesamt verteilen sich die teilnehmenden Trinkhallen in diesem Jahr noch weiter über das Ruhrgebiet als 2016. Das ist durchaus so gewünscht, denn das Fortbewegungsmittel der Wahl soll beim Tag der Trinkhallen 2018 das Fahrrad sein. Über das Radwegenetz des radrevier.ruhr können auch die Buden am Rande des Ruhrgebiets, wie zum Beispiel in Kamp-Lintfort, Witten und Hamm und in den Kreisen Recklinghausen und Wesel problemlos angesteuert werden. Dazu konzipiert die RTG Ruhr Tourismus GmbH (RTG):

Der Auftrag der RTG ist es, ein eigenständiges touristisches Regionalprofil zu entwickeln sowie die Bündelung von Produktentwicklung, Marketing und Vertrieb zur Profilierung der Metropole Ruhr als neues und modernes Reiseziel voranzutreiben. Als Informations- und Koordinierungsstelle für die Metropole Ruhr ist die RTG zentraler Ansprechpartner – auch bei der Vernetzung der touristischen Partner in der Region. Neben ihrer Tätigkeit im Tourismusmarketing ist die Gesellschaft auch als Reiseveranstalter tätig.
© Logo und Text: Ruhr Tourismus GmbH
in Zusammenarbeit mit den Ortsgruppen des ADFC aktuell spezielle Fahrradrouten, die die Besucherinnen und Besucher zu gleich mehreren Buden ihrer Wahl lotsen. Auch geführte Touren sind in Planung.
 
 

Neue Programmsparten „Filmbude“ und „Fußball“

 

Doch nicht nur so mancher Spielort ist anders in diesem Jahr: Mit „Fußball“ und „Filmbude“ sorgen zwei neue Programmsparten für noch mehr Ruhrgebietsfeeling an der Bude. An den Trinkhallen, die zur „Filmbude“ werden, zeigt Interkultur Ruhr im Rahmen des Projekts „Schmelztiegel Ruhrgebiet – Alltag schreibt Geschichte“ Familienfilme der 1950er bis 1980er Jahre, eingereicht von Bürgerinnen und Bürgern der Metropole Ruhr. Die Trinkhallen der Region sind und waren oftmals Treffpunkte in interkulturellen Quartieren; sie sind also die perfekten Orte, um sich diesem elementaren Teil der Ruhrgebietsidentität zu widmen.
 
Mit „Fußball“ greift der Tag der Trinkhallen ein Thema auf, das die Menschen in der Region seit jeher beschäftigt und bewegt. Am Veranstaltungstag erwartet die Gäste „anne Bude“ unter anderem ein großes Fußball-Quiz, Lesungen und Vorträge von Fußball-Legenden und ein vielfältiges Fußball-Rahmenprogramm.

 

eine Übersichtskarte gibt es hier 

 

Fotograf / Quelle: Reinaldo Coddoun

 

© Text: Ruhr Tourismus GmbH