fbpx Essen ist eine Großstadt im Zentrum des Ruhrgebiets und der Metropolregion Rhein-Ruhr. Sie ist nach Köln, Düsseldorf und Dortmund die viertgrößte Stadt des Landes Nordrhein-Westfalen und eines der Oberzentren. Die kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Düsseldorf zählt 589.579 Einwohner (30. Juni 2017).[2] In der Liste der Großstädte in Deutschland nimmt sie nach Bevölkerung den neunten Rang ein. Essen ist als bedeutender Industriestandort Sitz bekannter Großunternehmen und mit der 1972 gegründeten Universität-Gesamthochschule, die 2003 mit der Universität am Nachbarstandort in Duisburg zur Universität Duisburg-Essen fusionierte, auch Hochschulstandort. Im Jahre 1958 wurde die Stadt Sitz des neugegründeten Bistums Essen. Die auf das 845 gegründete Frauenstift Essen zurückgehende Stadt an der Ruhr ist Mitglied im Landschaftsverband Rheinland und im Regionalverband Ruhr. Im Rahmen des Projekts RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas war Essen im Jahr 2010 stellvertretend für das gesamte Ruhrgebiet Kulturhauptstadt Europas.

Sichere Infrastruktur für den Radverkehr nötig

bei steigenden Pedeleczahlen

Pedelecs erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Der Absatz 2018 stieg um 36 Prozent an. Doch auch die Unfallzahlen nehmen zu. Rund 39 Prozent der Unfälle sind laut der Unfallforschung der Versicherer Fahrunfälle. Ursache dafür sind häufig zu schnelles Fahren oder Probleme mit dem Handling. Das muss nicht sein, wenn man weiß, worauf es beim Pedelecfahren ankommt. Tipps gibt das Video.

„Fahrrad- und Pedelecfahren sind im Trend. Gerade Pedelecs freuen sich immer größerer Beliebtheit. Laut des Zweirad-Industrie-Verbands (ZIV) stieg der Absatz an diesen Rädern 2018 um insgesamt 36 Prozent. Zugenommen haben aber leider auch die Unfälle, bei denen Pedelecfahrer getötet oder verletzt wurden. Einen Grund für diese Entwicklung sieht der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) in der mangelnden Fläche. Er fordert eine gesamtgesellschaftliche Diskussion über die Aufteilung des Straßenraums.

Dichterer Verkehr erfordert Diskussion über Aufteilung des Straßenraums

„Wir beobachten heute eine sehr vielfältige Mobilität, die den Verkehr verdichtet“, sagt DVR-Hauptgeschäftsführer Christian Kellner. „Dafür ist unsere Infrastruktur nicht ausgelegt.“ Das spüre man besonders bei den Radunfällen. 2018 stieg die Zahl der Getöteten im Radverkehr insgesamt um über 13 Prozent im Vergleich zu 2017 an. Bei denen, die mit dem Pedelec fuhren, stieg die Zahl sogar um über 25 Prozent an. „Das alarmiert uns. Wir müssen dringend über die Aufteilung des Straßenraums reden“, fordert der Hauptgeschäftsführer. 

 

Radwege müssen breiter werden

Konkret bedeute das, die Breiten von Radwegen, Schutzstreifen und Radfahrstreifen anzupassen. „Es muss möglich sein, sich auf diesen Wegen gefahrlos zu überholen. Zudem müssen insbesondere Kreuzungssituationen für alle Verkehrsteilnehmer sicher gestaltet werden“, so Kellner. Insgesamt müssten die infrastrukturellen Planungen zukünftig viel stärker die Bedürfnisse des Rad- und Fußverkehrs berücksichtigen. Das könne gegebenenfalls auch zu Lasten des Kfz-Verkehrs gehen. 

Sicher Rad fahren
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Doch auch jeder Einzelne kann etwas zur eigenen Sicherheit beitragen. Für alle, die Pedelec fahren ist es wichtig, das Fahrverhalten richtig einzuschätzen. Laut einer Studie der Unfallforschung der Versicherer (UDV) waren 39 Prozent der von Pedelecfahrern verursachten Unfälle Fahrunfälle. Bei 91 Prozent dieser Unfälle handelte es sich um Alleinunfälle. Eine häufige Ursache ist zu schnelles Fahren oder falsches Handling. „Wir empfehlen, sich vor der ersten Fahrt mit dem Pedelec vertraut zu machen“, so Kellner.

Weitere Tipps und Maßnahmen, um sicher mit dem Fahrrad anzukommen, hat der DVR auf seiner Webseite zusammengestellt: https://www.dvr.de/fahrrad-pedelec

 
 
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