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ein Rad – ein Weg – das ruhrgebiet

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Zeit für diesen Beitrag: 6 minuten

RuhrtalRadweg und a tip: tap e.V. starten Kooperation

Touristische Nachhaltigkeitsinitiative für mehr Leitungswasser: RuhrtalRadweg und a tip: tap e.V. starten Kooperation - Foto: a tip: tap e.V. / Lena Ganssmann
Touristische Nachhaltigkeitsinitiative für mehr Leitungswasser: RuhrtalRadweg und a tip: tap e.V. starten Kooperation - Foto: a tip: tap e.V. / Lena Ganssmann

DerRuhrtalRadwegwird zum ersten leitungswasserfreundlichen Radfernweg. Bis zum Frühjahr 2022 soll er mit bis zu 50 kostenfreien Leitungswasser-Nachfüllstationen ausgestattet werden. Gemeinsam mit dem gemeinnützigen Verein a tip: tap e.V. (engl. für „ein Tipp: Leitungswasser“) wird das Trinkwasser in den Mittelpunkt gerückt, denn durch den Umstieg auf Leitungswasser können die RuhrtalRadweg-Besucher in ihrem Urlaub einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten

Touristische Nachhaltigkeitsinitiative  für mehr Leitungswasser

Klimafreundlich Radeln und Leitungswasser trinken

„Fahrradtourismus liegt als umweltverträgliche Reiseart im Trend. Wir freuen uns, dass im Rahmen des Pilotvorhabens mit a tip: tap in den kommenden Monaten 50 Trinkwasserstationen eingerichtet werden und damit eine flächendeckende und kostenfreie Trinkwasserversorgung entlang des RuhrtalRadwegs gesichert wird“, erläutert Axel Biermann, Geschäftsführer der Ruhr Tourismus GmbH. „Somit wird ein relevanter Beitrag zum Umweltschutz geleistet und wir stellen unseren Gästen – ergänzend zu den bestehenden Gastronomiebetrieben – ein weiteres Serviceangebot zur Verfügung.”
Bei der letzten von der Ruhr Tourismus GmbH durchgeführten Evaluation im Jahr 2016 wurden circa eine Million Tagesausflüger und Übernachtungsgäste am RuhrtalRadweg registriert, die zukünftig von der verbesserten Trinkwasserversorgung profitieren werden.

Die Nutzung von Leitungswasser hat viele Vorteile

Der gemeinnützige Verein a tip: tap e.V. setzt sich seit mehr als zehn Jahren für die Nutzung von Leitungswasser und gegen Plastikmüll ein: „Wer Leitungswasser nutzt, spart CO2-Emissionen und Verpackungsmüll ein, so können Radfahrende ohne Verzicht und Anstrengung einen relevanten Beitrag zum Klimaschutz leisten und gleichzeitig ihren Geldbeutel schonen“, erklärt Alexandra Jaik, Regionalkoordinatorin bei a tip: tap. „Für uns ist es ein großer Erfolg, den RuhrtalRadweg, einen der beliebtesten Radfernwege in Deutschland, als Kooperationspartner an Bord zu haben. Durch die Zusammenarbeit schaffen wir gemeinsam bessere Zugänge zu kostenfreiem Trinkwasser entlang der Strecke und können zukünftig eine große Zielgruppe für die Wasserwende sensibilisieren“, so Samuel Höller, Geschäftsführer von a tip: tap

Installation der Nachfüllstationen entlang des RuhrtalRadwegs

Bei der Umsetzung sollen unter Einbezug von Anrainerkommunen, Lead- und Leistungspartnern sowie lokalen Wasserversorgern bereits vorhandene Trink- und Nachfüllstationen („Trink-Orte“) genutzt sowie neue Trink-Orte geschaffen werden, an denen sich die Radfahrer die Trinkflasche für ihre Radtour auffüllen können. Gemeinsames Ziel der Zusammenarbeit ist die durchgehende Ausstattung des RuhrtalRadwegs mit bis zu 50 Leitungswasser-Nachfüllstationen in regelmäßigen Abständen von maximal zehn bis fünfzehn Kilometern. Dieses Ziel soll bestenfalls bis zum Weltwassertag am 22.03.2022 erreicht werden.

Der Verein a tip: tap

Der Flaschenwasserkonsum in Deutschland hat sich seit den 70er Jahren mehr als verzehnfacht. Neben Bildung und Beratung zum Thema Leitungswasser umfasst die Arbeit des Vereins die Durchführung verschiedenster Projekte, um Menschen die Vorteile des Genusses von Leitungswasser nahezubringen. Aktuell werden im Rahmen des durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit geförderten Projektes „Wasserwende“ sogenannte Wasser-Quartiere mit Trinkbrunnen im öffentlichen Raum, Refill-Stationen und leitungsgebundene Wasserspender in Gebäuden in Deutschland eingerichtet. Mehr Information unter atiptap.org.

UPDATE 19.11.2021

Leitungswasser-Initiative a tip: tap am RuhrtalRadweg: 38 Leistungspartner melden sich als Refill-Stationen an

Im Februar ist die Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein a tip: tap (engl. für „ein Tipp: Leitungswasser“) für mehr Leitungswasser am RuhrtalRadweg gestartet. Das Ziel: Der RuhrtalRadweg wird zum ersten leistungswasserfreundlichen Radfernweg mit 50 Trink-Orten entlang der Strecke bis Frühjahr 2022. Ein aktueller Zwischenstand:

38 Leistungspartner werden Refill-Station

Neben den 11 bereits vorhandenen, öffentlichen Trinkbrunnen bieten zukünftig auch einige fahrradfreundliche Leistungspartner des RuhrtalRadwegs als Refill-Station die Möglichkeit, die Trinkflasche kostenfrei mit Leitungswasser aufzufüllen.

Nach dem Motto „Vom Leistungspartner zum Leitungswasserpartner“ haben sich mittlerweile 38 der gut 100 fahrradfreundlichen Gastgeber am RuhrtalRadweg bereit erklärt, den Radreisenden auf ihrer Radtour kostenfrei Leitungswasser zur Verfügung zu stellen. „Es ist sehr schön, dass sich viele unserer Partnerbetriebe am RuhrtalRadweg als Trink-Ort angemeldet haben und die Kooperation unterstützen“, so Axel Biermann, Geschäftsführer der Ruhr Tourismus GmbH.

„Die Gastgeber entlang der Strecke tragen durch ihre Teilnahme aktiv dazu bei, dass der RuhrtalRadweg zum ersten leitungswasserfreundlichen Radfernweg Deutschlands wird. Wir sind sehr optimistisch, dass wir die angestrebte Zahl von 50 Trink-Orten bis zum Frühjahr 2022 erreichen und sogar übertreffen werden. Noch vorhandene Lücken wollen wir bis dahin durch die Einrichtung weiterer Trinkbrunnen und Refill-Stationen schließen, sodass alle zehn bis fünfzehn Kilometer ein Trink-Ort möglichst in der Nähe des Radwegs zu finden ist.“

atiptap.org.

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