fbpx Essen ist eine Großstadt im Zentrum des Ruhrgebiets und der Metropolregion Rhein-Ruhr. Sie ist nach Köln, Düsseldorf und Dortmund die viertgrößte Stadt des Landes Nordrhein-Westfalen und eines der Oberzentren. Die kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Düsseldorf zählt 589.579 Einwohner (30. Juni 2017).[2] In der Liste der Großstädte in Deutschland nimmt sie nach Bevölkerung den neunten Rang ein. Essen ist als bedeutender Industriestandort Sitz bekannter Großunternehmen und mit der 1972 gegründeten Universität-Gesamthochschule, die 2003 mit der Universität am Nachbarstandort in Duisburg zur Universität Duisburg-Essen fusionierte, auch Hochschulstandort. Im Jahre 1958 wurde die Stadt Sitz des neugegründeten Bistums Essen. Die auf das 845 gegründete Frauenstift Essen zurückgehende Stadt an der Ruhr ist Mitglied im Landschaftsverband Rheinland und im Regionalverband Ruhr. Im Rahmen des Projekts RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas war Essen im Jahr 2010 stellvertretend für das gesamte Ruhrgebiet Kulturhauptstadt Europas.

 

 

Ist Telefonieren auf dem Fahrrad erlaubt?

Jeder Autofahrer weiß, dass Handys am Steuer von Pkw strikt verboten sind – bei Verstößen folgen drastische Sanktionen. Doch der Bußgeldkatalog fürs Fahrrad fällt in vielen Fällen deutlich milder aus, als der entsprechende Strafkatolog für Auto, Lkw und Motorrad.
 
Das bedeutet aber nicht, dass ein Smartphone am Ohr auf dem Fahrrad erlaubt ist.
 
Aus welchen Gründen sind Handys und Smartphones während des Fahrens so gefährlich? Und welche Strafen werden für Verstöße mit dem Fahrrad verhängt?
In folgendem Ratgeber finden Sie neben allgemeinen Informationen rund ums Handy auf dem Fahrrad auch das entsprechende Bußgeld gemäß Bußgeldkatalog 2017 sowie Tipps zu Alternativen.

 

Handy auf dem Fahrrad
Skitterphoto / Pixabay Handy auf dem Fahrrad. Auch hier drohen saftige Bußgelder

 

 

Handy und Fahrrad: Wenn die Aufmerksamkeit gestört wird

Eine belgische Fahrschule führte 2012 ein Experiment mit ihren Schülern durch. Die Fahrlehrer behaupteten, dass eine zusätzliche Prüfung notwendig wäre, um den Führerschein zu bekommen. In diesem Test müssten Fahranfänger beweisen, dass Sie gleichzeitig fahren und eine SMS tippen können.
 
Bei der Übung für den vermeintlichen Test scheiterten alle Schüler kläglich. Sie waren nicht in der Lage, rechtzeitig auszuweichen oder angemessen vorausschauend zu fahren. Einige gingen so weit zu behaupten, dass Sie nicht mehr auf den Straßen unterwegs sein wollen, wenn diese Regelung tatsächlich greife.
 
Dieses Experiment zeigt eindrucksvoll auf, wie sehr unsere Aufmerksamkeit von dem kleinen Gerät in Anspruch genommen wird. Dies geht zu Lasten des Fahrverhaltens und stellt ein großes Risiko im Straßenverkehr dar. Gerade in der Großstadt oder im Feierabendverkehr ist zum Fahren die volle Konzentration notwendig. Dies gilt auch für das Radfahren!

 

Handy auf dem Fahrrad
27707 / Pixabay
Handy auf dem Fahrrad. Auch hier drohen saftige Bußgelder

 

Handy auf dem Fahrrad benutzt? Diese Bußgelder folgen

Nutzen Sie auf dem Fahrrad ein Handy oder Smartphone, müssen Sie mit Bußgeldern rechnen. Zwar birgt ein unaufmerksamer Radfahrer nicht dasselbe Gefahrenpotenzial wie ein Pkw-Fahrer mit Handy am Ohr – dennoch kann er den Verkehr empfindlich stören. Zwingt er durch seine rücksichtslose Fahrweise beispielsweise einen Lkw zum Ausweichen, kann es zu einem sehr schweren Unfall kommen.
 
Aus diesem Grund droht der Bußgeldkatalog 2017 mit einem Strafgeld von 25 Euro für die Benutzung des Handys auf dem Rad.
 
Der Terminus „Benutzung“ ist absichtlich gewählt, da er mehr umfasst, als das reine Telefonieren. Auch das Tippen einer SMS ist verboten und wird geahndet. Grundsätzlich gilt: Beide Hände müssen für den Lenker frei sein. Durch eine Freisprechanlage bzw. Kopfhörer ist es unter Umständen erlaubt, auf dem Fahrrad Musik zu hören oder zu telefonieren.