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Fahrradtour.ruhr

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wir lieben radfahren im Ruhrgebiet

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Zeit für diesen Beitrag: 4 minuten

RS mittleres Ruhrgebiet Bottrop lehnt ab

Das ist zwar noch keine endgültige Entscheidung

Dennoch, der Bau- und Verkehrsausschuss im Bottroper Rat lehnt die Trassenführung für den Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet erst einmal ab. Einzig die „Grünen“ konnten sich damit anfreunden.

Der größte Knackpunkt ist die Trassenführung über die Gladbecker – und Friedrich-Ebert-Straße in Bottrop

Hier würden zu viele Parkplätze wegfallen. Trotz der eindeutigen Favorisierung dieser Trasse durch den Gutachter wollen die Ratsvertreter eine andere Trassenführung in Gesprächen mit dem RVR erreichen. Diesem Ansinnen werden aber keine großen Erfolgsaussichten eingeräumt, da der RVR eventuell den Vorschlägen der Gutachter folgt und sich darauf mutmaßlich schon festgelegt hat. Das könnte sicherlich den Ausstieg aus dem Projekt für Bottrop durch den RVR bedeuten.

Die Verwaltungsvertreter machten aber deutlich, das hier eine einmalige Chance auf Fördermittel für den Bau von Radwegen vertan wird, da die Radwege in Bottrop in keiner Weise mehr den Vorschriften entsprechen und ohnehin erneuert werden müssten.Das Land würde 85% der Kosten übernehmen. Brücken und Unterführungen über Emscher, Kanal und Autobahn im Bottroper Süden bezahlt würden aus diesen Mitteln gleichfalls bezahlt.

Ausschussmitglieder der ÖDP und DKP rechnen mit erheblichem Widerstand der Anrainer gegen das Projekt an einer Hauptverkehrsstraße. Auch ein Bürgerbegehren gegen den Radschnellweg halten sie für nicht ausgeschlossen wenn der Rat sich im Herbst für die Trasse ausspricht.

RS mittleres Ruhrgebiet Bottrop lehnt ab

RS mittleres Ruhrgebiet Bottrop lehnt ab© RVR
Die Ergebnisse aus der Studie haben RVR-Bereichsleiter Martin Tönnes, Essens Stadtdirektor Hans-Jürgen Best, Klaus Müller, Technischer Beigeordnete der Stadt Bottrop und Stadtbaurat Dr. Volker Kreuzer aus Gladbeck in Essen beim Regionalverband Ruhr (RVR) vorgestellt. Foto: RVR

Eine Befahrung eines kleinen Teilstücks der Trasse in Bottrop zeigt dieses kurze Video

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Der Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet kann zukünftig die Städte Essen, Bottrop und Gladbeck miteinander verbinden. Die rund 13 Kilometer lange Strecke soll eine schnellere und bessere Erreichbarkeit zwischen Nord und Süd im mittleren Ruhrgebiet per Rad schaffen, den Alltagsradverkehr im Revier weiter voranbringen und einen Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssituation rund um die stark frequentierte B 224 leisten.

02.04.2019

Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet

Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet soll realisiert werden

Das Verkehrsministerium NRW, die beteiligten Städte, der RVR und die Bezirksregierung Münster sind sich einig, dass die Innenstädte von Essen, Bottrop und Gladbeck über einen Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet miteinander verbunden werden sollen.

In einer ersten Stufe sollen die Abschnitte von Essen zur Bottroper Innenstadt und von der Stadtgrenze Bottrop/Gladbeck zur Gladbecker Innenstadt realisiert werden. Auch das Zwischenstück wird über eine Radvorrangroute erschlossen, um die Verbindungsfunktion zwischen den Innenstädten von Gladbeck und Essen sicherzustellen.

Quelle: Regionalverband Ruhr 123

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