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Fahrradtour.ruhr

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wir lieben radfahren im Ruhrgebiet

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Radreiseanalyse 2020: Spontaner, kürzer, vielfältiger – Fahrradboom geht weiter.

Urlaub auf dem Rad bleibt angesagt, vor allem Rad-Kurzreisen verzeichnen klare Zuwächse. Der Urlaub auf dem Rad differenziert sich deutlich aus und zieht neue Zielgruppen an.

Besonders erfreulich: Wer im Urlaub das Radfahren genossen hat, fährt auch im Alltag häufiger Rad. Das sind die wichtigsten Erkenntnisse der ADFC-Radreiseanalyse, die der Fahrradclub heute in Berlin vorgestellt hat.

 

    „Das Bild der ‚Radtouristen‘ hat sich gewaltig verändert. Vor zehn Jahren waren vor allem technisch topausgestattete Männer im mittleren Alter auf langen Strecken mit dem Rad unterwegs. Heute ist das Bild deutlich diverser und auch die Arten der Radreisen sind vielfältiger. Es gibt den mehrwöchigen Urlaub auf dem Rad, aber auch Wellness-Reisen mit Fahrrad-Ausflügen, spontane Rad-Kurztrips mit Städtebesuch, Sterntouren mit einer festen Unterkunft oder auch die aktive Auszeit in der Nähe vom Wohnort. Auf viele neue Radtouristen dürfen sich alle freuen: Klassische Radreise-Destinationen, aber auch die Städte und nicht zuletzt die ländlichen Regionen. Radurlauber geben 70-100 Euro pro Tag aus und sind ein Konjunkturprogramm für die ganze Republik!“

sagt ADFC-Tourismusexpertin Louise Böhler Tweet

27 Prozent mehr  Kurzreisende auf dem Rad

 Die Zahl der Radreisenden, die Urlaube mit drei und mehr Übernachtungen machen, bleibt auf dem hohen Niveau des Vorjahres bei 5,4 Millionen Personen (5,5 Millionen in 2018). Die Zahl der Kurzreisenden steigt kräftig an: 5,2 Millionen Menschen machten 2019 Radkurzreisen unter der Woche, das sind 27 Prozent mehr als im Vorjahr (4,1 Millionen). Die Zahl der Kurzreisenden am Wochenende stieg um 11 Prozent von 6,1 Millionen auf 6,8 Millionen Radreisende. Hinzu kommen imposante 330 Millionen Tagesausflüge auf dem Rad.

Apps und E-Bikes  immer beliebter

Zur Vorbereitung der Reise und bei der Navigation auf dem Rad erfreuen sich Apps zunehmender Beliebtheit. Schon 51 Prozent der Radreisenden nutzen Apps zur Navigation unterwegs, im Vorjahr waren es 46 Prozent. Am häufigsten genutzt werden die Angebote von Komoot und Google Maps. Auch der Trend zum Elektrofahrrad setzt sich fort: 29 Prozent der Radreisenden nutzen ein Elektrorad, im Vorjahr waren es 23 Prozent.

Radtourismus und  Alltagsradverkehr schaffen Synergien

90 Prozent der Radreisenden nutzen das Fahrrad auch im Alltag. Besonders positiv bewertet der ADFC die Entwicklung, dass immer mehr Radtouristen nach dem Fahrradurlaub das Rad auch im Alltag häufiger nutzen als zuvor (2019: 40 Prozent fahren danach mehr Rad im Alltag, 2018: 35 Prozent).

Fahren Sie Fahrrad

„Es ist ein schöner Trend, dass immer mehr Menschen die Freude am Rad vom Urlaub auch in den Alltag hinein tragen. Diesen Trend sollten wir verstärken, indem Touristikerinnen und Verkehrsplaner häufiger zusammenarbeiten!“

sagt ADFC-Tourismusexpertin Louise Böhler Tweet

Wofür nutzen Sie das Fahrrad

für Alltagswege
74.2
für Ausflüge und Reisen
54.9
für Sport
28.7

Weser-Radweg bleibt  Deutschlands Liebling

Von allen Radfernwegen in Deutschland ist der Weser-Radweg der Favorit der befragten Radreisenden – zum zweiten Mal in Folge. Auf Platz zwei und drei liegen Elberadweg und RuhrtalRadweg. Das Allgäu ist die beliebteste Radregion, gefolgt von Emsland und Münsterland. Zum ersten Mal erhoben wurden in diesem Jahr die bei Radreisenden beliebtesten Bundesländer. Hier liegen Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen vorn. Beliebteste Radrouten im Ausland sind die Via Claudia Augusta, der Donauradweg und der Etsch-Radweg.

RuhrtalRadweg wieder in den  Top 3 der beliebtesten Radwege

Der RuhrtalRadweg gehört zu den abwechslungsreichsten Flussradwegen in Deutschland. Dass dieses Angebot die Radtouristen überzeugt, hat die diesjährige ADFC-Radreiseanalyse bestätigt, denn der Radfernweg konnte seine Position behaupten und belegt wieder den dritten Platz. Die Ergebnisse der ADFC-Radreiseanalyse 2020 wurden heute vorgestellt.

30 ADFC-Sterne  für Radfernwege

Der Fahrradclub zeichnete außerdem acht Radfernwege und zwei Radreiseregionen als radtouristisch besonders wertvoll aus. Die Paderborner Land Route und der Südschwarzwald-Radweg wurden erneut als ADFC-Qualitätsradrouten ausgezeichnet und zwar mit drei Sternen. Weser-Radweg, Saar-Radweg, Glan-Blies-Radweg, Radweg Deutsche Donau, DonauTäler-Radweg und Radrunde Allgäu erhielten erneut vier Sterne. Die HeideRegion Uelzen erhielt erneut ihr Zertifikat als ADFC-RadReiseRegion. Neu im Reigen der ADFC-RadReiseRegionen ist die Region Inn-Salzach.

Die Radreiseanalyse zum nachlesen

Copyright

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Texte:
Ansprechpartner/in
Stephanie Krone

Pressesprecherin ADFC-Bundesverband

Telefon: 030 2091498-65

E-Mail: presse@adfc.de

RVR
Ansprechpartner/in
Melissa Kohnen
Pressekontakt
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
m.kohnen@ruhr-tourismus.de

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