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wir lieben radfahren im Ruhrgebiet

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Zeit für diesen Beitrag: 5 minuten

Land fördert Radvorrangrouten  mit 80 Prozent

Fast 21 Millionen Euro für besseren Fuß- und Radverkehr in Nordrhein-Westfalen – Land fördert Radvorrangrouten mit 80 Prozent statt bisher 70 Prozent

Das Verkehrsministerium fördert in diesem Jahr 139 neue Projekte für einen besseren Fuß- und Radverkehr in Nordrhein-Westfalen. Die Projekte werden mit 20,9 Millionen Euro aus dem Programm zur Förderung der Nahmobilität finanziert. Das Verkehrsministerium hat das Programm jetzt vorgelegt. Zu den Mitteln aus dem Landesprogramm kommen weitere kommunale Investitionsmittel hinzu. Insgesamt stehen damit rund 36,3 Millionen Euro für eine bessere Nahmobilität zur Verfügung. Im Vergleich zu 2019 steigt das Bauvolumen um knapp acht Millionen Euro.

© Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons), Spatenstich zum Neubau der Leverkusener Rheinbrücke-5818, CC BY-SA 4.0
NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst

„Mobilität muss besser, sicherer und sauberer werden“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst zur Veröffentlichung des Programms. „Eine gut funktionierende Nahmobilität macht unsere Kommunen lebenswerter. Deshalb unterstützen wir die Städte und Gemeinden dabei, die Rahmenbedingungen für Radfahrer und Fußgänger zu verbessern.“

Gefördert werden infrastrukturelle Maßnahmen wie Radwege, Fahrradabstellanlagen und Gehwege oder sicherheitsfördernde Baumaßnahmen wie Fußgängerüberwege. Aber auch Serviceangebote wie Wegweisungssysteme, Ladestationen für Pedelecs, Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit sowie Modal-Split-Erhebungen sind Bestandteil des Programms. Die Liste der geförderten Maßnahmen finden Sie hier.

Neu ist, dass Radvorrangrouten ab diesem Jahr stärker gefördert werden: Der Fördersatz steigt von 70 auf 80 Prozent der förderfähigen Kosten. Strukturschwache Kommunen erhalten darüber hinaus einen Zuschlag von fünf Prozent. Radvorrangrouten sind eine gute Alternative zu Radschnellwegen, weil die vorgeschriebenen Standards geringer sind als bei Radschnellwegen. Die erhöhten Fördersätze sind für die Städte und Gemeinden eine Chance, wenn die Standards für Radschnellwege nicht erreicht werden können. Die Landesregierung unterstützt damit eine weitere Möglichkeit für schnelle Achsen im Radverkehr.

Die Radschnellwegprojekte in Nordrhein-Westfalen werden gesondert gefördert. Voraussetzung für eine Landesförderung ist ein Beschluss der Regionalräte. Sie entscheiden, welche Radschnellwege in den Bau gehen sollen. Ein Überblick über diese Projekte folgt deshalb im Laufe des Jahres. Neben den kommunalen Projekten unterstützt das Land die Radwege in Nordrhein-Westfalen mit so viel Geld wie nie zuvor: In diesem wie im vergangenen Jahr stehen jeweils 47 Millionen Euro für Radwege zur Verfügung. 2017 waren 36 Millionen Euro dafür eingeplant.

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