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Zeit für diesen Beitrag: 4 minuten

Die Wasserwende am RuhrtalRadweg

Die Wasserwende am RuhrtalRadweg. 

RuhrtalRadweg ist erster leitungswasserfreundlicher Radfernweg Deutschlands. Passend zum  Internationalen Weltwassertag: RuhrtalRadweg erhält Auszeichnung als „Erster leitungswasserfreundlicher Radfernweg Deutschlands“ von a tip: tap e.V. (engl. für: Ein Tipp: Leitungswasser). Vor rund einem Jahr ist unsere Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein gestartet. Unser Ziel: Mindestens 50 kostenfreie Leitungswasser-Nachfüllstationen entlang des Radfernwegs anzubieten. Registriert sind inzwischen 59 Trink-Orte, damit wurde das Ziel übertroffen.

Die Wasserwende am RuhrtalRadweg

Entlang der Strecke finden Radler:innen zukünftig alle zehn bis fünfzehn Kilometer Stationen, an denen sie kostenfrei ihre Wasserflasche mit Leitungswasser auffüllen können. Somit ist eine flächendeckende Trinkwasserversorgung entlang des 240 Kilometer langen RuhrtalRadwegs gesichert. „Bei diesem Projekt treffen zwei große Tourismus-Trends aufeinander: Radtourismus und nachhaltiges Reisen“, erklärt Axel Biermann, Geschäftsführer der Ruhr Tourismus GmbH. „Immer mehr Menschen suchen nach einer Möglichkeit, ihren Urlaub nachhaltig zu gestalten. Der Umstieg auf das Fahrrad ist da natürlich eine effektive Maßnahme. Uns war es aber wichtig, weitergehende Angebote zu schaffen: Wer seine Flasche während des gesamten Radurlaubs mit Wasser auffüllt, spart zusätzlich Verpackungsmüll sowie CO2-Emissionen ein.“

Touristische Nachhaltigkeitsinitiative für mehr Leitungswasser: RuhrtalRadweg und a tip: tap e.V. starten Kooperation - Foto: a tip: tap e.V. / Lena Ganssmann
Touristische Nachhaltigkeitsinitiative für mehr Leitungswasser: RuhrtalRadweg und a tip: tap e.V. starten Kooperation - Foto: a tip: tap e.V. / Lena Ganssmann

Viele neue Partner unterstützen das Projekt

Alle 59 Trink-Orte sind auf einer interaktiven Karte verortet und auf der Webseite des RuhrtalRadwegs sowie auf der „Karte von Morgen“ zu finden. Im Laufe der vergangenen Monate konnten viele der fahrradfreundlichen Leistungspartner des RuhrtalRadwegs als Leitungswasser-Nachfüllstationen gewonnen werden – insgesamt meldeten sich 38 touristische Betriebe als neue Refill-Stationen an. Hinzu kommen elf öffentlich zugängliche Trinkbrunnen und zwei leitungswassergebundene Wasserspender. Einige Trink-Orte, beispielsweise Trinkbrunnen, bestanden bereits vor dem Projektstart und wurden in die Planungen miteinbezogen.

Weiter geht’s: Anstoß für eine Weiterentwicklung

Angestoßen durch die Projektinitiative, haben einige der Anrainerkommunen mit der konkreten Planung zur Aufstellung von Trinkbrunnen begonnen. Noch in diesem Jahr sollen in Winterberg, Niedersfeld, Bestwig, Fröndenberg und Menden öffentlich zugängliche Trinkbrunnen aufgestellt werden. Weitere Kommunen wollen mittelfristig Trinkbrunnen ermöglichen. Thomas Weber, Geschäftsführer des Sauerland-Tourismus e.V. ist stolz, dass gemeinsam mit den Partner:innen am RuhrtalRadweg und a tip:tap das Ziel dieses einzigartigen Pilotprojektes erreicht wurde: „Wir hoffen, Klimaschutz und nachhaltiges Reisen mit solchen Serviceleistungen zukünftig verstärkt unterstützen zu können. Selbstverständlich ist das Projekt nicht abgeschlossen und wir freuen uns über weiteren Zulauf von Trink-Orten am RuhrtalRadweg.“

Ab dem Frühjahr werden zudem nachhaltig produzierte RuhrtalRadweg-Trinkflaschen über die RuhrtalRadweg-Homepage erhältlich sein.

Wasserexperten: Erfolgreiche Kooperation mit a tip:tap

Tatkräftige Unterstützung erhielt die RuhrtalRadweg-Kooperation bei der Umsetzung durch das fundierte Know-How der engagierten Leitungswasserenthusiasten von a tip: tap. „Wir waren von Beginn an begeistert von der Idee einen der beliebtesten Radfernwege Deutschlands leitungswasserfreundlich zu gestalten. Dieses Projekt hat Signalwirkung und wir hoffen, dass sich zukünftig viele weitere Radfernwege davon inspirieren lassen“, freut sich Samuel Höller, Geschäftsführer von a tip:tap. Der gemeinnützige Verein a tip: tap e.V. setzt sich seit mehr als zehn Jahren für die Nutzung von Leitungswasser und gegen Plastikmüll ein.

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